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Lorakis-Chronik
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Kult · Sitz: Karash

Auge der Macht

Untergangskult in Karash, der die Befreiung der Elementare herbeisehnt und nach Überzeugung der Gruppe gezielt betreibt.

Das Auge der Macht trat der Gruppe in Schatten im Wasser in Karash entgegen: eine Gruppe von Ausländern, die sich in der Stadt angesiedelt hat und oft mit der Stadtwache aneinandergerät, ohne klare Struktur und ohne feste Anlaufpunkte; ihre Anhänger malen sich oft Augen auf die Stirn. Ihre Prediger verkünden den Untergang als Befreiung von den Fesseln, sinngemäß: „Chaos soll herrschen. Die Elemente kommen: Feuer, Wasser, Erde, Luft; ein neues Zeitalter kommt.“ Je länger die Gefährten in der Stadt blieben, desto extremer wurde der Kult. Ein Anhänger zündete sich nach seiner Rede mit alchemistischem Feuer selbst an, um zu seinem Meister zu gelangen, ein Mob fiel über den Entwässerungsarbeiter Orcuul her, weil die Kultisten die Elemente nicht begrenzt sehen wollten, und als das Siegel unter der Zitadelle der Schwesternschaft der Ankh nachgab, waren dort unten Fanatiker des Auges am Werk.

In ihrer Rede vor dem Konklave in Taupio nannte die Gruppe das Auge der Macht als ersten unter den Geheimbünden, auf deren Spuren sie immer wieder gestoßen war: Ihre Agenten fänden sich stets dort, „wo ein Siegel geschwächt, ein Pakt erfüllt oder eine Katastrophe entfacht wurde“ – sie fürchteten die Befreiung der Elementare nicht, sondern führten sie bewusst herbei.

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