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Lorakis-Chronik
Szene aus „Mondportal“
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Abenteuer 09

Mondportal

Mit der gnomischen Führerin Isli und dem Muli Mauli folgte die Gruppe Veliran Tryp durch das Mondtor von Ioria auf den „Pfad des Wahnsinns“. Nach Trugbildern, angreifenden Schatten, Gerins Duell gegen einen Ritter auf einer Brücke und einer Hetzjagd erreichte sie Esmarins Kapelle, bekam dort den Varg Isaker anvertraut und gelangte nach Siprangu – drei Wochen nach Tryp.

Schlüsselmomente

  1. 1

    Durch das Mondtor

    Mondtor von Ioria

    Mit Isli und dem Muli Mauli schritt die Gruppe durch das Tor und stand auf einer silbernen Straße unter violettem Himmel.

  2. 2

    Die Schmiede des Vaters

    Pfad des Wahnsinns

    Thorgrim half einer Gestalt, die aussah wie sein Vater, gefühlt eine Ewigkeit beim Schmieden, bis die Gefährten ihn fortbrachten.

  3. 3

    Die Schattenklamm

    Pfad des Wahnsinns

    In einer Schlucht aus schwarzem Stein griffen die eigenen Schatten der Gefährten an; die Gruppe floh.

  4. 4

    Der Ritter auf der Brücke

    Pfad des Wahnsinns

    Gerin besiegte einen ebenbürtigen Ritter im Duell, nachdem Thanos erkannt hatte, dass er sich stets genau falsch herum verteidigte.

  5. 5

    In Esmarins Kapelle

    Pfad des Wahnsinns

    Nach einer Hetzjagd durch eine Hundemeute spielte die Gruppe mit Esmarin um hohe Einsätze und tauschte den Gewinn gegen einen Varg und den Weg hinaus.

  6. 6

    Ankunft in Siprangu

    Siprangu

    Durch die Tür ihres Labors trat die Gruppe in gleißendes Licht und stand am Ausgang des Mondtors – Tryp war schon seit drei Wochen hier.

Aufbruch durch das Mondtor

Die Gruppe rüstete sich, um Veliran Tryp durch das Mondtor von Ioria zu folgen. Sie kaufte Proviant und ein Muli namens Mauli, und Helene hatte ihr eine Führerin besorgt: die Gnomin Isli, ein recht extrovertierter Charakter mit lila Haaren. Eine Reise durch das Tor konnte wenige Tage oder auch Wochen dauern. Die Menge sah den Gefährten erstaunt nach – offenbar wagten es weniger Pfadgänger als gedacht. Schon schmeckten sie seltsam salzige Luft und hörten magische Glocken. Noch einmal durchatmen, dann schritten sie hindurch.

Die silberne Straße

Auf der anderen Seite begann eine silberne Straße unter violettem Himmel: Die Gruppe stand in der Feenwelt, auf dem Pfad des Wahnsinns. Thanos fühlte sich recht heimisch, Mauli wurde nervös, bis Ionis das Tier beruhigte. Schon die Straße selbst war ein Trugbild, doch Thanos und Gerin bemerkten es, und Isli brachte die Gruppe auf den richtigen Weg.

In einem Wald mit blauen Stämmen und lila Blättern hörte Thorgrim einen Schmiedehammer, und als die Gruppe sich einem Gebirge näherte, stand dort tatsächlich eine Schmiede. Heraus trat eine Gestalt, die aussah wie Thorgrims Vater. Der Schmied erkannte ihn nicht, doch Thorgrim ging ihm zur Hand, während die anderen draußen aßen – und die Berge irgendwie näher rückten. Erst nach gefühlter Ewigkeit konnten die Gefährten ihn zum Weitergehen bewegen.

Schattenklamm und Schieferebene

Ein Bach führte durch eine Schlucht aus seltsamen schwarzen Steinen. Fremde Stimmen waren zu hören, und die Schatten der Gefährten bewegten sich merkwürdig – dann griffen sie an. Gerin schlug nach seinem eigenen, was keine gute Idee war, und die Gruppe entschied sich zum taktischen, sehr schnellen Rückzug.

Ein Wasserfall versperrte den Weg, doch alle gingen hindurch und blieben trocken. Dahinter lag eine Ebene aus schwarzen Schieferplatten; Gebirge und Wasserfall waren verschwunden. Selbst Isli war unsicher – ausgerechnet Gerin fand einen Weg und führte mit seinen langen Beinen in strammem Tempo. Bei der Rast schliefen alle ein, auch die Wachen Gerin und Thorgrim. Thanos erwachte als Erster und weckte Isli, die das gar nicht gut fand. Als am nächsten Tag eine tiefe, breite Schlucht den Weg versperrte, fand Thanos einen ganz guten Weg weiter.

Der Ritter auf der Brücke

Bald tauchte eine Brücke auf, darauf ein Ritter mit Zweihandschwert, der auf keine Ansprache reagierte. Gerin grüßte er minimal; als Thorgrim nachkam, schüttelte er leicht den Kopf, und ein zweiter Ritter erschien, der erst wieder verschwand, als Thorgrim zurückging.

Gerin forderte den Ritter heraus. Das Duell war episch, beide landeten Treffer – doch Gerin verteidigte sich seltsam, und Thanos erkannte den Grund: Gerin verhielt sich immer genau falsch herum. Mit Thanos’ Hinweisen fand er ins Duell, und ein gewaltiger Schlag brachte den Gegner zu Fall. Der Ritter gestand seine Niederlage ein und ließ die Gruppe passieren. Gerin war erschöpft, wirkte aber fast glücklich, einmal einen ebenbürtigen Gegner gehabt zu haben.

Die Hetzjagd

Hinter der Ebene wartete wieder ein Wald mit blauen Stämmen, und hinter der Gruppe erhob sich Gebell – mehr als zwanzig wütende Hunde oder Wölfe. Auf einem von Dornen gesäumten Pfad hastete sie davon. Thanos erinnerte die Gegend an die Welt hinter dem Schlüssel des Glasbläsers, und die Hunde sahen ein wenig aus wie Kiramanaq – kein gutes Zeichen. Gerin musste einen erschöpften Gefährten stützen, Thorgrim stürzte, war aber sofort wieder auf den Beinen. Dann wurde der Weg besser, und es gab keinen Zweifel mehr: Dies war Esmarins Reich – die Gruppe fand die Kapelle wieder.

In Esmarins Kapelle

Esmarin hatte die Gruppe offenbar erwartet. Bei ihm war ein verloren wirkender Varg, den er als Gast vorstellte: Isaker. Die Hunde waren verschwunden. Esmarin wollte spielen, und nach einer spannenden Partie mit hohen Einsätzen lag die Gruppe vorn. Dann bot er ihr den Varg an, und da dieser von den Stromlandinseln stammte, erschien das sinnvoll: Die Gruppe nahm ihn mit, ließ ihren Gewinn da und erfuhr im Gegenzug, wo sie den Mondpfad verlassen konnte.

Auf dem Dornenpfad fand sie ihr geheimes Labor, doch die Tür führte in gleißendes Licht. Furchtlos traten die Gefährten hindurch – und standen am Ausgang des Mondtors in Siprangu. Isli und Mauli waren schon vor fünf Tagen angekommen, Veliran Tryp bereits vor drei Wochen. Erst einmal erholte sich die Gruppe bei der Portalgilde.

Belohnungen
  • Der Varg Isaker als Begleiter, im Tausch gegen 41 Lunare Spielgewinn bei Esmarin
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